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Posarunde Milchers neuer Roman: „Sch(w)eiß auf deiner Haut“

Freitag, Oktober 22nd, 2010 By Nina

Es war eines der größten Unglücke der letzten Jahren. Nein, hier geht es nicht um die Ölpest am Golf von Mexiko oder um das Grubenunglück in Chile, vor allem über dieses würde kein anderer Autor schreiben, da alle wissen, dass Jupp Heidevomzumwinkel gerade an der künstlerischen Verarbeitung sitzt… Hier geht es vielmehr um die tiefe Erschütterung, die der Hasenhoppler von Radengrüpelsbach in uns allen verursacht hat.

Ein flauschig, kuscheliges und wuscheliges Häschen hatte einen vergnügten Satz in die Luft gemacht und landete danach in einem Dornbusch. Ein Sprung von fast biblischen Ausmaßen, der über das Internet schnell berühmt wurde und die ganze Welt mitleiden ließ.

Erfolgsautorin, ach, was sage ich, Jahrhundertautorin, Posarunde Milcher hat sich dieser Katastrophe nun angenommen und literarisch versucht den Schmerz zu verarbeiten. Um es alles für uns greifbarer zu machen ist das Häschen in ihrem neuen Roman „Sch(w)eiß auf deiner Haut“ eine junge Frau aus armen Verhältnissen. Eine allegorische Freiheit, die man sich als Künstler gerade noch erlauben darf…

Diese Frau lernt an einem wunderschönen Sommerabend in der Heide von Cornwall zwischen den malerischen und filmreifen Klippen den jungen Gutsherren Duke of Northhumplesborrough kennen. Dieser hegt ein heimliches Hobby: Er liebt es den Rosengarten seines Anwesens zu pflegen. Doch diese niederen Dienste sind natürlich unter den Seinen verpönt. Eine Schmach und ein dunkles Geheimnis, das nur schwer zu ertragen ist!

Eines Abends begegnet ihm also unsere junge Heldin Kathleen Bunny. Sie hält ihn für den Rosen-Gärtner und sie verlieben sich. Kathleen hat keine Ahnung in was für einen Kreis, voller Intrigen und Verachtungen, sie sich dort begibt. Sie springt also metaphorisch in den Dornbusch…

Wir warten schon sehnsüchtigst auf die Verfilmung dieses Jahrhundertromans von der Jahrhundertautorin: „Sch(w)eiß auf deiner Haut“ von Posarunde Milcher. Und natürlich sind wir auch auf Jupp Heidevomzumwinkels Erfahrungsbericht samt Kunstperformance aus den Minen in Chile gespannt, so lange kann es ja nicht mehr dauern…