Archive for Oktober, 2010

Die Revoluzzer – Soziales Netzwerk für Alternative

Freitag, Oktober 29th, 2010 By Nina

Heute mal ein kleines bisschen Werbung in eigener Sache. Wir sind gerade dabei eine noch (!) kleine, aber feine Community aufzubauen. Sie trägt den Namen „Die Revoluzzer“ und will eine Art sinnvoller Gegenentwurf zu Facebook sein (Ja, wir stapeln mal hoch 😉 ).

Auf dieser Seite wollen wir allen Andersdenkenden, Organisationen, Protestlern und Co. ein Forum bieten und vor allem die Möglichkeit sich zu Demos und Co. zu organisieren.

Die Idee hinter „Die Revoluzzer“ ist einfach: Momentan bewegt sich etwas in unserem Land, ob nun die Proteste gegen die Laufzeitverlängerung der AKWs oder Stuttgart 21. Noch demonstrieren jedoch alle Interessengemeinschaften einzeln. Wir wollen mit „Die Revoluzzer“ eine Plattform schaffen um den Protest etwas größer zu organisieren. Warum tun sich nicht alle Gruppen zusammen unter einem größeren Ziel, wie zum Beispiel allgemeine Aktionen gegen die Wirtschaft an sich?

Wenn ihr euch auch engagieren wollt oder dies schon tut, würden wir uns freuen euch bei „Die Revoluzzer“ begrüßen zu dürfen! Noch sind wir in der Beta-Phase und klein, wachsen können wir nur zusammen!

Book – Der neue biooptische Datenträger

Dienstag, Oktober 26th, 2010 By Nina

Unsere Kollegen aus Brasilien präsentieren euch heute in einem kleinen Video die neue Evolution am Technik-Himmel, den brandneuen und topaktuellen biooptischen Datenträger „Book“:

Posarunde Milchers neuer Roman: „Sch(w)eiß auf deiner Haut“

Freitag, Oktober 22nd, 2010 By Nina

Es war eines der größten Unglücke der letzten Jahren. Nein, hier geht es nicht um die Ölpest am Golf von Mexiko oder um das Grubenunglück in Chile, vor allem über dieses würde kein anderer Autor schreiben, da alle wissen, dass Jupp Heidevomzumwinkel gerade an der künstlerischen Verarbeitung sitzt… Hier geht es vielmehr um die tiefe Erschütterung, die der Hasenhoppler von Radengrüpelsbach in uns allen verursacht hat.

Ein flauschig, kuscheliges und wuscheliges Häschen hatte einen vergnügten Satz in die Luft gemacht und landete danach in einem Dornbusch. Ein Sprung von fast biblischen Ausmaßen, der über das Internet schnell berühmt wurde und die ganze Welt mitleiden ließ.

Erfolgsautorin, ach, was sage ich, Jahrhundertautorin, Posarunde Milcher hat sich dieser Katastrophe nun angenommen und literarisch versucht den Schmerz zu verarbeiten. Um es alles für uns greifbarer zu machen ist das Häschen in ihrem neuen Roman „Sch(w)eiß auf deiner Haut“ eine junge Frau aus armen Verhältnissen. Eine allegorische Freiheit, die man sich als Künstler gerade noch erlauben darf…

Diese Frau lernt an einem wunderschönen Sommerabend in der Heide von Cornwall zwischen den malerischen und filmreifen Klippen den jungen Gutsherren Duke of Northhumplesborrough kennen. Dieser hegt ein heimliches Hobby: Er liebt es den Rosengarten seines Anwesens zu pflegen. Doch diese niederen Dienste sind natürlich unter den Seinen verpönt. Eine Schmach und ein dunkles Geheimnis, das nur schwer zu ertragen ist!

Eines Abends begegnet ihm also unsere junge Heldin Kathleen Bunny. Sie hält ihn für den Rosen-Gärtner und sie verlieben sich. Kathleen hat keine Ahnung in was für einen Kreis, voller Intrigen und Verachtungen, sie sich dort begibt. Sie springt also metaphorisch in den Dornbusch…

Wir warten schon sehnsüchtigst auf die Verfilmung dieses Jahrhundertromans von der Jahrhundertautorin: „Sch(w)eiß auf deiner Haut“ von Posarunde Milcher. Und natürlich sind wir auch auf Jupp Heidevomzumwinkels Erfahrungsbericht samt Kunstperformance aus den Minen in Chile gespannt, so lange kann es ja nicht mehr dauern…

Jupp und Joop Heidevomzumwinkel: Auf den Spuren des Minenunglücks in Chile

Dienstag, Oktober 19th, 2010 By Nina

Bei solch einem medialen Ereignis wie dem Minenunglück in Chile durften natürlich zwei nicht fehlen: Die Gebrüder Jupp und Joop Heidevomzumwinkel reisten sofort dorthin um sich jeder auf seine Art davon inspirieren zu lassen. Denn nur im menschlichen Schicksal entfalten die Medien ihre wirkliche Macht…

Jupp und Joop Heidevomzumwinkel könnten unterschiedlicher nicht sein: Während für den bekannten Kultur-Kritiker Jupp die Welt voller Poesie und Vervollkommnung in der Kunst ist, erklärt sie Joop rein rational. So kamen sie freilich auch aus verschiedenen Beweggründen nach Chile.

Nach der Rettung der Bergleute wollten sie genau wissen, wie es war. So ließen sie sich beide in die Minen einschließen. Jupp Heidevomzumwinkel sah dies als Kunstperformance, als Ausdruck menschlichen Daseins. Daher zog er sich einen bunten Kaftan über und tanzte das Ave Maria rückwärts und natürlich in der Sprache des Stammes der Honkuktu, einem unbekannten Volk, das Jupp Heidevomzumwinkel durch sein Kritiker-Dasein entdeckte.

Joop Heidevomzumwinkel ließ sich nur wenige Meter vom rituellen Kunstplatz seines Bruders mitsamt seiner Laborausrüstung einmauern um anhand der Gesteine mehr über die Gefühle der Bergarbeiter erfahren zu können.

Faszinierende Ansätze, über die sie uns garantiert berichten werden, wenn sie beide wieder zurück sind. Nur leider wissen wir nicht, wann das der Fall sein wird, denn der Medienzirkus hat sich längst von der Mine verabschiedet, so dass wir aktuell keinen Kontakt zu Jupp und Joop Heidevomzumwinkel haben…